Der Satz der Innovationen schon vor der Mittagspause beerdigt.
„Das haben wir schon immer so gemacht.“
Ein Satz.
Sieben Wörter.
Und die Lebenserwartung einer neuen Idee sinkt schlagartig auf unter 3 Sekunden.
Besonders gefährlich wird es, wenn ein neuer Mitarbeiter, allen Mut zusammennimmt und einen Verbesserungsvorschlag unterbreitet.
Diese Teamsitzung geht meist in die Praxisgeschichte ein.
„Könnten wir das nicht einfacher machen?“
Fehler!
„Müssen wir das unbedingt noch ausdrucken?“
Größerer Fehler!
„Wir könnten doch mal über ein neues Praxisprogramm nachdenken.“
Endgegner!!!
Spätestens jetzt hebt der Chef den Kopf vom Schreibtisch, zieht die Stirn in Falten und
man spürt förmlich wie irgendwo im Hintergrund sein altes Faxgerät zustimmend piept…

„Das brauchen wir nicht.“
„Das funktioniert doch alles.“
„Warum sollten wir dafür Geld ausgeben?“ dicht gefolgt von „Was soll der Spaß überhaupt kosten?“
Währenddessen sitzt das Team stillschweigend daneben und hinterfragt seine Entscheidungen.
Aber gut….
Neue Mitarbeiter sind schließlich auch dafür da, frischen Wind reinzubringen.
Nur um festzustellen, dass dieser Wind ungefähr so willkommen ist,
wie ein offenes Fenster im November.
Und dennoch: Auch der tägliche Praxis-Wahnsinn hat durchaus Potenzial, sich zu Freuden der MFAs, innovativ und spannend zu entwickeln. Denn mit neuen Funktionen bieten sich schnell ganz neue Möglichkeiten. Und vielleicht stellt man dann fest, dass manch liebgewonnen Abläufe, getrost, zusammen mit Papierkarten und Zettelwirtschaft in der Mottenkiste verschwinden dürfen.
Und wenn der Chef am Schluss leise vor sich hin nuschelt:
„Das ist ja einfach.“
Nicht reagieren.
Nicht atmen.
Einfach genießen.
Solche Momente kommen schließlich nicht jeden Dienstag 😉.

PROCEDERE:
Verordne: INNOVEX®
Indikation: chronische Betriebsblindheit